Sommertrachthonig:

Unter Sommertrachthonigen versteht man Honige aus dem Nektar von Sommerblühern, aber auch vom Honigtau der Blattläuse. Der Honig setzt sich dabei aus dem Nektar der Sommerblühenden Pflanzen zusammen wie zum Beispiel: Linden, Flieder, Him- und Brombeeren, Akazien, diversern „Unkräutern“ und spät blühende Wiesenblumen.

Der Sommerhonig unterscheidet sich von Jahr zu Jahr mitunter komplett anders. Der Sommertrachthonig ist immer in seinen Geschmacksnuancen ein überraschender und spannender Honig. Der Geschmack ist meist kräftig bis würzig. Die Farbe, Konsistenz und die Nuancen des Geschmacks variieren stark, abhängig von den Trachtpflanzen.

Der Sommertrachthonig besitzt in der Regel einen hohen Fructoseanteil und Melezitose. Obwohl er lange flüssig bleibt, können sich Kristalle der Fructose und Melezitose bilden. Manchmal sind die Kristalle so klein, dass wir sie nur mit der Zunge spüren können. Enthält ein Sommertrachthonig viel vom Dreifachzucker Melezitose, so kann er grob kristallisieren. Er wird dabei mitunter so fest, dass er kaum aus dem Glas raus zu bekommen ist.

Sommertrachthonige sind immer natürliche Mischhonige aus Nektar und Honigtau.

Waldhonig – Honigtauhonig:

Der Waldhonig gehört zu den Honigtauhonigen. Die Bienen sammeln dazu die stark zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blattläusen, den sogenannten Honigtau. Die Läuse können dabei sowohl auf Nadelbäumen als auch auf Laubbäumen vorkommen. Typische Honigtaubäume sind Kiefer, Fichten und Tannen sowie Eichen, Ahorn und Linden.

Ein Waldhonig hat ist bekannt für seinen kräftigen Geschmack. Die Süße wird dabei teilweise von den natürlichen Säuren des Honigs überdeckt: Trotz seines hohen Zuckergehaltes und der damit verbundenen Süße hat der Honig eine herbe Geschmacksnote. Der Waldhonig ist lange flüssig und zeigt eine tieef goldgelbe bis dunkelbraune Farbe. Er gilt als Honig der besonders reich an Mineralstoffen ist.

Obwohl er lange flüssig bleibt, können sich Kristalle von Traubenzucker und Melezitose bilden. Manchmal sind die Kristalle so klein, dass wir sie nur mit der Zunge spüren können. Enthält ein Waldhonig viel vom Dreifachzucker Melezitose, so kann er grob kristallisieren. Er wird dabei mitunter so fest, dass er kaum aus dem Glas raus zu bekommen ist.