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Herzlich Willkommen bei der Imkerei Finkenstädt

Wir begrüßen Sie recht Herzlich im Webshop der Imkerei Finkenstädt. Hier erhalten Sie neben unseren leckeren naturbelassenden Honigen aus eigener Imkerei auch andere Produkte, wie zum Beispiel unseren Met oder Propolisartikel.

Selbstverständlich können Sie aber auch uns und unseren Selbstbedienungs Honigschrank in 49356 Diepholz – An der Herrenweide 22 – besuchen.

Wir freuen uns über Ihren Einkauf und verbleiben mit Honigsüßen Grüßen:

Die Imkerei Finkenstädt aus Diepholz

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Heidehonig:

Der Heidehonig wird durch die Bienen aus der Blüte der Heide „Calluna vulgaris“ gesammelt. Die Farbe des Honig ist im nicht kristalisierten Zustand rötlich-braun. Charakteristisch für den Heidehonig ist seine geleeartige Beschaffenheit, welche im Gegensatz zu anderen Honigen einmalig ist. Diese geleeartige Konsistenz des Heidehonigs beruht auf dem Gehalt von bestimmten, typischen Eiweißstoffen. Der Heidehonig weist einen sehr hohen Anteil an Fruchtzucker (Fructose) auf. Nach einer längeren Kristallisation entsteht eine je nach Beitracht eine fein- bis grobkörnige Konsistenz. Dieses ist ein ganz natürlicher Vorgang, welcher den Wert und die Qualität des Honigs bestätigt. Sortentypisch ist der Heidehonig durch sein intensives, herbes Aroma.

Unser Heidehonig stammt aus dem Naturschutzgebiet der „Ströher Heide“ und zu einem kleinen Teil aus dem Diepholzer Moor. In der „Ströher Heide“ sind große Heideflächen, welche wir im Spätsommer gezielt anwandern um den charakteristischen Heidehonig zu gewinnen.

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Keine Angst vor Bienentrauben

Diepholz – Gut 10  000 Bienen hängen als eine Einheit in Form einer Traube am Baum oder gar am eigenen Auto. Was tun und wie kommt dieses Phänomen zustande? Der Diepholzer Hobbyimker Manuel Finkenstädt, der bei solchen Ansammlungen von Bienen von Anwohnern oder auch der Feuerwehr zur Bergung der Bienentraube gerufen wird, klärt auf.

„Das ist ein natürlicher Prozess, dass sich ein Bienenvolk teilt. Besonders im Frühling, wenn die Blumen blühen und die Bienen viel Nahrung finden, kommt dies häufiger vor“, so der 41-Jährige. In dieser Zeit lege die Königin besonders viele Larven, sodass ein Bienenvolk von 5 000 bis 10 000 Bienen auf 40 000 bis 50 000 Exemplare wachse. Der Raum im Stock wird dabei immer weniger und die alte Königin komme in eine Art Legenot.

Manuel Finkenstädt: „Der Organismus entscheidet kollektiv, sich zu teilen. Dabei kann man von einem natürlichen Vermehrungsprozess sprechen. Das halbe Volk spaltet sich ab und begibt sich auf die Suche nach einer neuen geeigneten Behausung.“. Diese traubenförmigen Ansammlungen von Bienen seien demnach auf der Suche nach einer Bleibe. Deshalb stechen die Bienen auch nicht, da sie einem Schwarmtrieb nachgingen und ein neues Zuhause suchen, erklärt Finkenstädt.

Eine Bienentraube, die der Imker in Diepholz geborgen hat.

Bei der Bergung wird die Bienentraube mit Wasser besprüht, sodass die Bienen flugunfähig gemacht werden. Anschließend wird die Traube samt Königin in einen Holzkasten gepackt, um sie in einen Bienenstock umzusiedeln.

Sollten Anwohner eine Bienentraube in ihrem Garten oder an einem öffentlichen Ort entdecken, so sollte schnellstmöglich der nächstgelegene Imker informiert werden, oder man melde sich für den Raum Diepholz telefonisch bei Manuel Finkenstädt unter Tel. 0176/ 61369607.

In diesem Jahr hat der Hobbyimker bereits fünf Bienentrauben in Diepholz und Umgebung geborgen.

Die Aufgabe der Imker ist es, die Zweiteilung bei den eigenen Bienenvölkern zu verhindern. Hierzu muss regelmäßig überprüft werden, ob eine sogenannte Weiselzelle entstanden ist. In diesen besonders großen Larvenzellen würde eine neue Bienenkönigin heranwachsen. Die alte Königin macht sich daraufhin auf die Suche, um ein eigenes Volk aufzubauen. Deshalb müssen die Weiselzellen durch den Imker herausgebrochen werden. Wenn es dennoch zu der Trennung des Bienenvolks kommen sollte, so nehmen die ausgewanderten Bienen Nahrung für drei Tage mit, so der Imker. Einnisten wollen sich die umhersuchenden Bienen vorzugsweise in ausgehöhlten Baumstämmen, oder auch Mauern.

Dabei kommt es aber auch vor, dass sie sich im Park oder im Garten niederlassen. Ohne geeignete Behausung und ohne ausreichend Futter seien die Bienen zum Tode verurteilt. Zudem müssten die Bienen gegen die Varroamilben behandelt werden, erklärt der 41-Jährige: „Sonst haben die Bienen spätestens im Winter keine Überlebenschance mehr.“

Der Imker schätzt die Überlebensmöglichkeit von frei umherfliegenden Bienenvölkern heute als weniger gut ein als noch vor 50 Jahren. Vor allem Umweltbedingungen, wie dem Abmähen von Wegesrändern, den Anbau von Monokulturen und der Nutzung von Pestiziden, würden den Bienen vermehrt zusetzen. Ein Umdenken sei aber durch verschiedene Initiativen in der Bevölkerung wieder zu spüren.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/keine-angst-vor-bienentrauben-90002525.html
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Bienenschwärme – so helfen Sie den „wohnungslosen“ Honigbienen

Uns haben in den letzten Wochen vermehrt Notrufe von besorgten Mitbürgern bzw. der Feuerwehr / Polizei erreicht, dass ein Bienenschwarm in Ihrem Garten oder im öffentlichen Bereich sitzen würde. Wir sind über jede Meldung dankbar, da ein Bienenschwarm ohne vernünftige Behausung innerhalb kürzester Zeit zum Tode verurteilt ist und eine unserer Aufgaben als Imker es ist, dieses zu verhindern und die Schwärme zu bergen. Wir machen dieses ehrenamtlich und verdienen damit kein Geld, sondern es geht alleine um den Tier- und Naturschutz.

Leider waren aber ein Großteil der Notrufe Fehlalarme, sei es dass sich der Schwarm als Wespennest entpuppt hat ( welches von uns nicht entfernt werden darf und wird ) oder gerade jetzt zur Blütezeit, ein blühender Busch oder Baum von den Bienen wild beflogen wird.

Ein Bienenschwarm charakterisiert sich aus 10.000 und mehr fliegenden Bienen auf engstem Raum, welche sich dann als Traube an einem Ast, Auto oder Balken niederlassen.
Unten im Bild kann man sehr schön so eine Bienentraube sehen.

Sollte sich bei euch dieses Naturschauspiel im Garten einstellen, oder Ihr beobachtet dieses beim Spazierengehen oder bei der Arbeit, ruft uns dann bitte direkt an unter 0176 – 61369607 oder kontaktiert uns via Facebook. Wir kommen dann raus und bergen den Schwarm, damit er von uns eine neue Behausung bekommt und vorm Sterben bewahrt wird.

Wenn Ihr euch nicht sicher seid, ob es ein Bienenschwarm ist oder nicht, kontaktiert uns auch und sendet am besten ein Foto mit, wir können dieses dann vor dem Herausfahren beurteilen ob es sich um einen Schwarm handelt oder nicht. Vielen Dank dafür!

Viele Grüße, eure Imkerei Finkenstädt aus Diepholz

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Frühtrachthonig:

Unter Frühtrachthonige versteht man Honige aus dem Nektar von Frühjahrsblühern. Der Honig setzt sich aus dem Nektar der frühblühenden Pflanzen zusammen wie zum Beispiel: Obstblüten, Löwenzahn, Schlehen, Ahorn, Weiden und frühblühende Wiesenblumen.

Der Frühjahrshonig unterscheidet sich von Jahr zu Jahr mitunter komplett anders. Der Frühtrachthonig ist immer in seinen Geschmacksnuancen ein überraschender und spannender Honig. Der Geschmack ist meist angenehm aromatisch-mild. Die Farbe, Konsistenz und die Nuancen des Geschmacks variieren stark, abhängig von den Trachtpflanzen.

Der Frühtrachthonig besitzt in der Regel einen hohen Traubenzuckeranteil von 35 % und mehr. Der Honig kristallisiert daher schnell aus.

Unsere Frühtrachthonige werden umgehend nach dem Schleudern und Abschäumen gerührt, da diesen meist nach wenigen Tagen fest wird. Es wird deshalb gerührt, damit der Honig eine feincremige Konsistenz erreicht, da er sonst eine grobe Körnung bekommt und sehr hart wird.