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Robinienhonig – Akazienhonig:

Die Robinie wird in Deutschland fälschlicherweise auch als Akazie oder Scheinakazie bezeichnet. Die Robinien und echte Akazien sind im Grundlegenden nur entfernt miteinander verwandt.

Der deutsche Akazienhonig ist ein Honig aus dem Blütennektar der Robinie. Der Akazien besitzt einen sehr hohen Anteil an Fruchtzucker und einen sehr niedrigen Glukosegehalt. Dass die Fruktose gegenüber der Glukose überwiegt, ist eigentlich untypisch für einen Blütenhonig. Dieses hat zur Folge, dass dieser Honig sehr lange seine flüssige Konsistenz behält.

Der Akazienhonig gehört zu den klassischen Blütenhonigen.

Seine Farbe liegt meist zwischen wasserklar bis gelb, zuweilen ist der Honig leicht grün schimmernd.

Das Aroma des Hoings ist fein, lieblich.

Die Akazienhonig bleibt lange flüssig.

Der Akazienhonig wird oft in der Küche eingesetzt. Aufgrund seines feinen Aromas, kann man den Honig gut in Dressings und Dips als Süßungsmittel nutzen.

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Rapshonig:

Der Rapshonig ist einer der häufigsten Sortenhonige in Deutschland. Der Raps ist in den letzten Jahren zu einer typischen Massentracht in Deutschland geworden. Die Pflanzen sind reich an Blüten und liefern sehr viel Nektar und Pollen für die Insekten. Die Blühzeit des Rapses liegt zwischen April und Juni.

Der Rapshonig zählt zu den Blütenhonigen

Seine Farbe liegt bei sehr hell bis rein weiß

Das Aroma ist mild, er hat ein süßes Aroma, mit einer einem leichten typischen Kohlgeruch im Hintergrund

Die Kristallisation erfolgtschnell und fest kristallisierend, Rühren führt zu einer fein cremigen Konsistenz

Die Rapsfelder dienen seit ein paar Jahren vermehrt der Gewinnung von Rohstoffen. Das Samenöl wird zu Biodiesel verarbeitet und ist generell ein Rohstoff der chemischen Industrie. Unterschiedliche Zuchtformen der Rapspflanze werden bei der Herstellung von Lebensmitteln und als Viehfutter genutzt.

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Linden- und Lindenblütenhonig:

Es gibt zwei Honige von der Trachtpflanze Linde. Es gibt den Blütenhonig, den die Bienen aus dem Nektar der Lindenblüten bereiten, der Lindenblütenhonig. Spricht der Imker nur von Lindenhonig, so meint er den zweiten Honig, der aus Nektar und dem von der Linde gesammelten Honigtau entsteht.

Der Lindenhonig gehört zu den Blütenhonigen bzw. Blüten- und Honigtauhonigen

Seine Farbe ist grünlich-weiß bis gelblich oder dunkelbraun ( wenn ein hoher Honigtauanteil im Honig ist )

Sein Aroma ist fruchtig, kräftig, meist mit einem leichten Geruch von Menthol

Die Kristallisation ist unterschiedlich je nach Honigtauanteil.

Linden:

In Deutschland herschen vor allem die Winter-Linde , die Sommer-Linde und die Silber-Linde . Hinzu gibt es einige Hybride dieser Arten.

Die Lindenblüten verbreiten einen intensiven Duft, durch den vor allem Honigbienen, Hummeln und Schwebfliegen angelockt werden.

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Frühtrachthonig:

Unter Frühtrachthonige versteht man Honige aus dem Nektar von Frühjahrsblühern. Der Honig setzt sich aus dem Nektar der frühblühenden Pflanzen zusammen wie zum Beispiel: Obstblüten, Löwenzahn, Schlehen, Ahorn, Weiden und frühblühende Wiesenblumen.

Der Frühjahrshonig unterscheidet sich von Jahr zu Jahr mitunter komplett anders. Der Frühtrachthonig ist immer in seinen Geschmacksnuancen ein überraschender und spannender Honig. Der Geschmack ist meist angenehm aromatisch-mild. Die Farbe, Konsistenz und die Nuancen des Geschmacks variieren stark, abhängig von den Trachtpflanzen.

Der Frühtrachthonig besitzt in der Regel einen hohen Traubenzuckeranteil von 35 % und mehr. Der Honig kristallisiert daher schnell aus.

Unsere Frühtrachthonige werden umgehend nach dem Schleudern und Abschäumen gerührt, da diesen meist nach wenigen Tagen fest wird. Es wird deshalb gerührt, damit der Honig eine feincremige Konsistenz erreicht, da er sonst eine grobe Körnung bekommt und sehr hart wird.

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Buchweizenhonig:

Buchweizen ist entgegen seinem Namen keine Getreideart. Er gehört zu den Knöterichgewächsen und seine Verwandten sind Sauerampfer und Rhabarber.

Beim Buchweizenhonig handelt es sich um einen Blütenhonig.

Die Farbe des Buchweizenhonigs ist kräftig, dunkelbraun

Das Aroma ist stark ausgeprägt, es hat sehr charakteristische Komponenten, rübensirupartig, aber kräftiger.

Buchweizenhonig bleibt lange flüssig – kristalisiert dann grob aus

Der Buchweizenhonig ist ein Blütenhonig, aber aufgrund seiner kräftigen, dunklen Farbe kann man ihn auf den ersten Blick für einen Waldhonig halten. Im Geschmack ist der Honig so ausgeprägt, dass er manchen Waldhonig übertreffen kann. Die sehr charakteristischen Geschmackskomponenten des Buchweizenhonigs sind nicht jedermanns Sache, er zählt eher zu den Spezialhonigen.

Der Beiname Weizen hat der Buchweizen erhalten , weil aus seinem Samen ein Mehl gewonnen wird. „Buch“-weizen heißt er, weil seine dunklen, dreikantigen Samen an die Früchte der Buche, die Bucheckern, erinnern.